„Kleine Kuties“ bekommen eine neue Trainerin

Artikel vom 02. April 2020

Von Michael Stierle

HERRENBERG. Wenn sich auf den Plätzen und in den Hallen nichts tut, die Sportlerinnen und Sportler vornehmlich eigenverantwortlich an ihrer Fitness arbeiten, können im stillen Kämmerlein die Weichen für die kommende Saison gestellt werden. Die SG H2Ku Herrenberg verpflichtete eine neue Trainerin für ihre zweite Mannschaft in der Handball-Württembergliga der Frauen, die gleichzeitig eine gute Bekannte ist.

Aktuell stehen die „kleinen Kuties“ auf Rang drei – mit guten Chancen, vielleicht sogar noch einen oder gar zwei Plätze nach oben zu klettern, sollte die Runde tatsächlich zu Ende gespielt werden. Und das, obwohl Trainer Georg Lorch zwischenzeitlich das Handtuch geworfen hatte. „Ein Rücktritt, der uns ziemlich überraschte“, lässt der sportliche Leiter Ingo Janoch durchblicken. Vanessa Frey, die auch die H2Ku-A-Jugend in der Württembergliga coacht, und Tim Güthoff, der frühere Co-Trainer, sprangen zusammen mit Teammanager Hubert Holzner ein. Mit Erfolg.

Inzwischen steht die Nachfolgerin fest: Melanie Schittenhelm, aktuell Frauen-Trainerin der SG Nebringen/Reusten. „Sie war bereits als Spielerin und Trainerin unserer zweiten Mannschaft sechs Jahre lang aktiv, ehe sie zu ihrem Heimatverein zurückkehrte. Der Kontakt ist aber nie abgerissen, sie hat auch immer wieder bei unseren Heimspielen vorbeigeschaut und dabei durchblicken lassen, dass sie eine Rückkehr und neue Herausforderung in einer höheren Spielklasse durchaus reizen könnte“, so Janoch. Mit der SG Nebringen/Reusten kam sie über die Bezirksliga nicht hinaus, integrierte in den vergangenen Jahren aber viele junge Spielerinnen. „Genau das ist auch unsere Zielstellung“, verdeutlicht der sportliche H2Ku-Leiter im Frauenbereich. „Uns ist der Übergang der Jugendspielerinnen in den aktiven Bereich und ihre Weiterentwicklung besonders wichtig.“ Ein Anforderungsprofil, das Melanie Schittenhelm hundertprozentig erfüllt. Noch ein Vorteil: „Sie kennt viele aus ihrer früheren Zeit bei uns.“ Außerdem kennt sie Mike Leibssle seit vielen Jahren, den heutigen Zweitliga-Coach. Auch in diesem Punkt sollten die Verständigung untereinander und die Zusammenarbeit problemlos verlaufen.

Brief der Mannschaft zur aktuellen Situation // H2Ku hilft

Liebe Kuties Fans, Helfer, Sponsoren und Gönner,

Knapp eine Woche ist es nun her, dass unsere Saison in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen für beendet erklärt wurde. Der abrupte Abbruch kam auch für uns zunächst unerwartet, jedoch halten auch wir diese Maßnahme für absolut richtig und notwendig in der aktuellen Situation.
Nach den durchwachsenen Leistungen in den letzten Monaten ist es für uns sicher keine zufriedenstellende Saison gewesen, die gespickt von vielen Zweifeln, Tiefpunkten und Fragezeichen war. Trotz allem gab es auch schöne Momente, in denen wir unser Potenzial, zumindest phasenweise, abrufen konnten und der Liga unser wahres Gesicht zeigen konnten. Genau auf diese Momente gilt es nun aufzubauen und hart zu arbeiten, um dann in der kommenden Saison wieder mit Vollgas angreifen zu können. 💪🏼

Bevor das jedoch der Fall ist, wollen wir DANKE sagen. Danke, an jeden einzelnen von euch. ♥️

Danke an euch Fans, die Woche für Woche in der Markweghalle mit dabei waren und uns immer wieder ermutigt und gepusht haben. Ohne euch wäre der Handball in Herrenberg nicht derselbe!

Danke an alle Helfer, die im Vorder- und Hintergrund alles in ihrer Macht stehende dafür tun, um es uns zu ermöglichen Jahr für Jahr auf diesem Niveau Handball zuspielen!

Danke an alle Sponsoren für die wahnsinnige Unterstützung über die ganzen Jahre!

Und Danke für das Team um uns, das Tag für Tag alles gibt, um uns fit zu halten und sich um unsere Wehwehchen kümmert!

Durch den sich immer mehr ausbreiteten Virus ist es uns zur Zeit leider nicht möglich Das alles hier in einem angemessenen Rahmen zu sagen, jedoch wollen wir das alles nachholen, sobald sich die jetzige Situation gebessert hat.
Bis dahin wünschen wir euch allen viel Geduld zuhause, eine den Umständen entsprechen stressfreie Zeit und vor allem viel Gesundheit!
Lasst uns das alles gemeinsam durchstehen und gestärkt wieder rausgehen. 🍀✊🏽

Im Namen der Mannschaft
Eure Kerstin Foth

P.s. Denkt auch an unsere Hilfsaktion der SG-Mannschaften und meldet euch, wenn wir euch das Leben in dieser Zeit etwas erleichtern können. 🙏🏽

#dasschaffenwirnurzusammen #wirbleibenzuhause #bleibtgesund #Danke #ihrseiddiebesten #h2kufamilie #h2kuhilft

Wie es bei den SG H2Kuties nach vorzeitigem Saisonabbruch weitergeht

Artikel vom 20. März 2020 – 16:12

Von Vanessa Frey

HERRENBERG. Sportliche Absteiger aus 1. und 2. Liga wird es keine geben, über mögliche Aufstiege sowie die Vergabe internationaler Startplätze wird zukünftig noch entschieden. „Wir haben mit diesem Ergebnis gerechnet, lediglich der Zeitpunkt hat uns überrascht“, beschreibt Ingo Janoch, Abteilungsleiter Frauen der SG H2Ku Herrenberg, die Ereignisse. „Anfang der Woche hat die Liga noch um Zeit gebeten, zwei Tage später Vollzug gemeldet.“

Unterbrochen wurde der Bundesliga-Betrieb bereits vor zwei Wochen. „Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit, sogenannte Geisterspiele, würden die HBF-Clubs aufgrund der damit verbundenen Einnahmeverluste im Bereich Ticketing und Sponsoring in unzumutbarer Weise belasten“, schreibt die Liga in der offiziellen Pressemitteilung. „Schon jetzt stehen die 14 Erst- und 16 Zweitligisten im Hinblick auf die kommende Saison vor enormen, nie dagewesenen wirtschaftlichen Herausforderungen.“ Auch bei der SG H2Ku Herrenberg ist die Zukunft ungewiss. Ingo Janoch steht in regem Austausch mit Katja Rhotert, Geschäftsführerin der SG H2Ku Herrenberg Handball GmbH.

Irgendwie wirtschaftlich positiv aus der Sache herauskommen

„Am Anfang hat man sich über das Sportliche Gedanken gemacht, das ist nun umgeschwenkt“, beschreibt Janoch, „wir versuchen nun, wirtschaftlich positiv aus dieser Saison heraus zu kommen, um eine realistische Chance zu haben, dass es 2020/2021 weitergeht.“ Wie in der gesamten Sportwelt hängt der Spielbetrieb extrem von Sponsoren und Partnern ab, doch auch diese kämpfen in der aktuellen Lage um ihre eigene Existenz. „Da steht Sport-Marketing zunächst mal hinten an“, hat Janoch vollstes Verständnis, „wir hoffen, die Wirtschaft kann nach sechs bis acht Wochen wieder angefahren werden, dann haben alle Planungssicherheit.“

Mike Leibssle, Coach der Zweitliga-Handballerinnen, steht derweil sportlich vor besonderen Herausforderungen. Im kompletten Verein ist der Trainingsbetrieb derzeit eingestellt, dies wird sich in den nächsten Wochen, vielleicht Monaten, auch nicht ändern. „Meine Spielerinnen müssen trotzdem fit bleiben“, stellt Leibssle fest, „wir werden ihnen Aufgaben mitgeben, um eine Grundfitness aufrechterhalten zu können, weitere Planungen sind noch nicht voll ausgereift.“ Die Kuties stehen nach einer durchwachsenen Runde schlussendlich auf Rang zehn. „Unterm Strich sind wir unseren Erwartungen hinterhergelaufen, nach dem großen Umbruch war unser Findungsprozess noch nicht abgeschlossen.“

Auch die Spielerinnen hätten sich ein anderes Ende gewünscht

Auch die Spielerinnen selbst hätten sich gerne ein anderes Ende für diese Saison gewünscht. „Es ist natürlich schade, dass es nun auf diese Weise beendet wurde“, so Kapitänin Kerstin Foth, „aber es war die richtige und sinnvollste Entscheidung.“ Auf 1. Juli ist nach Plan der vorläufige Vorbereitungsstart der Kuties angesetzt. Doch zunächst müssen im deutschen Handball, wie auch im Rest unserer Gesellschaft, sehr viele ungeklärte Fragen beantwortet werden.

Zusatzinfo: Offen ist zudem noch die Austragung des Final-Four-Turniers im deutschen Pokal. Das Turnier kann aufgrund behördlicher Vorgaben nicht wie geplant am 23./24. Mai in Stuttgart stattfinden. Die Landesregierung Baden-Württemberg hat nach aktuellem Stand alle Veranstaltungen bis 15. Juni 2020 verboten. Die Handball-Bundesliga prüft eine Verlegung auf einen späteren Zeitpunkt. Thüringer HC, TuS Metzingen, TPSG FA Göppingen und Borussia Dortmund hatten sich für das Final Four qualifiziert.

Spiele der 1. und 2. Bundesliga für dieses Wochenende abgesagt

Der Vorstand der Handball Bundesliga Frauen (HBF) hat für das anstehende Wochenende (13. – 15. März 2020) alle Spiele der 1. und 2. Bundesliga abgesagt.

Sowohl die insgesamt sieben angesetzten Spiele des 19. Spieltags der 1. Bundesliga als auch die acht Partien des 23. Spieltags der 2. Bundesliga finden aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Bezug auf das Corona-Virus nicht statt. Über das weitere Vorgehen bezüglich eines Nachholtermins o. ä. entscheidet der Vorstand in Absprache mit den Vereinen in der kommenden Woche. 

Aussagen über weitere Spieltage können zum jetzigen Zeitpunkt nicht getroffen werden, da die Folgen und Auswirkungen des Corona-Virus aktuell nicht absehbar sind. 

http://www.hbf-info.de/o.red.r/news.php?id=39759&geschlecht=w


SG H2Ku Herrenberg macht beim 29:31 erneut zu viele Fehler

Von Kevin Schuon

HERRENBERG. Die Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg haben in der 2. Bundesliga das zweite wichtige Heimspiel in Folge verloren. Am Samstagabend unterlagen sie dem Abstiegskandidaten Werder Bremen mit 29:31 (9:11). „Wir müssen uns jetzt alle der Situation bewusst werden, dass wir hinten drin stehen“, sagte ein richtig angefressener Trainer Mike Leibssle.

Das Spiel gegen Bremen war ein Spiegelbild der Partie gegen den HC Rödertal (29:30) aus der Vorwoche. Allein in der ersten Viertelstunde hatten die Kuties etliche Chancen, doch die Verwertung war eine Katastrophe. Egal ob Anika Bissel, Saskia Hiller, Aylin Bok, Carolin Tuc, Lea Neubrander oder Kerstin Foth, egal ob von außen, dem Rückraum, dem Kreis oder im Tempogegenstoß – die Kuties verwarfen einen Ball nach dem anderen, was auch an der starken Bremer Torhüterin Marie Andresen lag, „die uns mit ihren zahlreichen Paraden richtig wehgetan hat“.

Nach zehn Minuten brachte Lea Neaubrander die Gastgeberinnen mit 3:2 in Führung, legte per Siebenmeter das 4:2 nach. Bis dahin überzeugten die Kuties zumindest noch mit einer starken Defensive. Doch mit zunehmender Dauer zeigte auch die Abwehrleistung nach unten. Die Bremerinnen, bei denen Jordis Mehrtens (fünf Tore) am Kreis weite Lücken riss und Top-Torjägerin Denise Engelke (6) kaum zu bremsen war, glichen zum 5:5 aus. Bis zur Halbzeit (9:11) entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die Kuties zwischendurch bereits mit 6:11 zurückgelegen hatten, dann aber wieder herankamen. Die Halbzeitansprache von Mike Leibssle war ausführlich – die SG H2Ku kam erst spät wieder aus der Kabine – und dürfte auch deftig gewesen sein. Er konnte mit dem, was er bis dahin gesehen hatte, nicht zufrieden sein. Doch es wurde danach noch schlimmer. „Wir haben ganze Fehlerketten produziert“, sagte er. Und zählte auf: „Freie Würfe nicht gemacht, zu viele technische Fehler, viele Eins-gegen-eins-Situationen verloren, keinen Zugriff auf die Bremer Offensive gehabt und in der Folge viele Tore bekommen.“

Das fasst die zweite Hälfte ganz gut zusammen. Exemplarisch dafür war, dass die Bremerinnen in Unterzahl auf 19:15 davonzogen (39.). Die Kuties arbeiteten sich zwar wieder auf zwei Tore heran, doch in der nächsten Aktion folgte wieder ein Fehlpass oder ein überhasteter Angriff. „So wie zurzeit in jedem Spiel“, ärgerte sich Leibssle, „das geht so einfach nicht mehr weiter.“ Die Fehler waren bei der ganzen Mannschaft zu beobachten, dazu kam, dass auch die Schiedsrichterinnen nicht den glücklichsten Abend erwischten, bei den Bremerinnen ein ums andere Mal den vierten oder gar fünften Schritt übersahen.

Als in der 48. Minute das 23:18 für die Gäste fiel, schwand bei den Herrenbergerinnen der Glaube, dass sie noch als Sieger von der Platte gehen könnten. Die Gäste hatten es im Angriff nicht wirklich eilig, die Kuties wünschten sich, dass der Arm des Schiri-Gespanns öfter nach oben gehen würde. Dafür bekam Leibssle eine Zwei-Minuten-Strafe. Dazu kam, dass die Gäste zu cool vor dem Tor waren und spätestens durch das 28:25 von Rabea Neßlage (55.) die letzten Zweifel am Auswärtssieg beseitigten.

„Wir müssen die Fehler am Montag aufarbeiten und Lösungen finden, wie wir sie abstellen“, betonte Leibssle. Sonst wird es noch ganz schwer für die Herrenbergerinnen, die am kommenden Wochenende in Berlin spielen und danach Aufsteiger Freiburg zu Gast haben. „Da müssen wir, sonst wird es ganz eng.“

SG H2Ku Herrenberg: Waldenmaier, Elbert; Schoeneberg (1), Bissel (1), Tuc (1), Bok (1), Gebhard (2), Foth (4/ davon 3 Siebenmeter), Neubrander (7/2), Marcikova (3), Beddies (6).

Kuties stehen gegen Bremen unter Zugzwang

HERRENBERG (vf) Nach der knappen 29:30-Niederlage zuletzt gegen Rödertal sind die Zweitliga-Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg unter Zugzwang. Um weiterhin den Abstand zu den Abstiegsrängen zu halten, muss am Samstag gegen den SV Werder Bremen unbedingt ein Sieg her (19.30 Uhr, Markweghalle). Die Gäste stehen auf Rang 14 mit dem Rücken zur Wand, seit Saisonbeginn hängt das Team von Trainer Robert Nijdam im Keller fest. „Dennoch befindet sich Bremen im Aufwärtstrend“, warnt SG-Coach Mike Leibssle, „zuletzt hat das Team gegen Leipzig gewonnen.“

Zum Jahreswechsel hatten die Werderanerinnen lediglich drei Punkte auf der Habenseite. Kurz vorher wurde ein Trainerwechsel von Dominic Buttig hin zu Robert Nijdam vollzogen. Mit vier Siegen konnten sie sich seither wieder an den rettenden 13. Rang heranarbeiten, aktuell steht der SV noch auf dem dritten Abstiegsrang. „Das Spiel von Werder zeichnet vor allem das gute Zusammenspiel zwischen Kreis und Rückraum aus“, ergab für Leibssle die Videoanalyse, „zudem kommen die Bremerinnen über ein gutes Tempospiel und verfügen über variable Außenspielerinnen, das gilt es in Summe mit einer konsequenten Abwehrleistung zu verteidigen.“

In neun Duellen mit Bremen haben die Kuties nur einmal verloren

Neun Mal trafen die beiden Mannschaften bisher in der 2. Bundesliga aufeinander. Lediglich einmal musste sich die Gäu-Sieben im Januar 2016 dabei geschlagen geben. „Diese Serie wollen wir natürlich halten“, ist für Mike Leibssle das Ziel am Samstag klar. Fast in jedem dieser Spiele stand auch Rechtsaußen Lisa Gebhard auf der Platte. Die 29-jährige Linkshänderin hatte zum Ende der vergangenen Spielzeit zwar ihre Karriere beendet, wird aber gegen Bremen wieder einmal ihre Handballschuhe schnüren und ein Comeback starten.

Gebhard wird gegebenenfalls Szimonetta Toepelt-Gera auf der rechten Seite ersetzten, die bereits gegen Rödertal kurzfristig passen musste. „Szimonetta hat große Probleme mit der Ferse“, schildert Mike Leibssle, „hinter ihrem Einsatz steht erneut ein Fragezeichen, deshalb sind wir auf Lisa zugegangen, uns gegen Werder zu unterstützen.“ So steht neben Saskia Hiller auf alle Fälle eine zweite Linkshänderin zur Verfügung. „Zudem bringt Lisa einen großen Erfahrungsschatz mit, das wird uns sicherlich auch kurzfristig enorm weiterhelfen.“

Aktuelle Informationen zu den Heimspielen der aktiven Mannschaften am Wochenende

Aufgrund des Corona-Virus sind wir, wie bereits erwähnt, angehalten, die Daten der Zuschauer zu erheben. Damit der Ablauf am Wochenende etwas reibungsloser geht, gibt es Alternativ zu Stift und Papier eine digitale Registrierungsvariante für den Spielbetrieb. der aktiven Mannschaften.
Die Digitale Registrierung über folgenden Link ist ab sofort möglich:

Alternativ haben wir an der Kasse Listen ausliegen oder ihr bringt einen Zettel mit Namen, TEL mit die ihr in eine Box schmeißt.

Vielen Dank an eure Mithilfe!

Gemeinsam bekommen wir auch das gemeistert.

Wichtige Informationen zum Heimspiel am kommenden Samstag gegen den SV Werder Bremen

ACHTUNG SG-FANS AUFGEPASST !! WIR BRAUCHEN EUCH!!!

Am morgigen Samstag treten unsere Kuties um 19.30 Uhr im wichtigen Heimspiel gegen den SV Werder – Handball an. Hierfür brauchen die Mädels von Trainer Mike Leibssle jede Unterstützung von den Rängen.

Jedoch stehen alle Sportveranstaltungen des Landkreises Böblingen unter dem Einfluss des Corona-Virus. Zu den vom Landkreis ausgesprochenen Empfehlungen hat sich die SG H2Ku Herrenberg klar positioniert:

Die Handballspiele der SG H2Ku Herrenberg werden am Wochenende 7./8. März wie geplant durchgeführt.

Informationen und Schutzmaßnahmen zum Corona-Virus (COVID-19):
Die SG H2Ku Herrenberg als Veranstalter steht laufend in engem Kontakt mit den Behörden. Wir halten uns an die empfohlenen Schutzmaßnahmen.

Grundsätzlich gilt es vorsichtig zu bleiben: Beachten Sie die Hygieneempfehlungen, fühlen Sie sich krank oder zeigen Grippe-Symptome, bleiben sie zu Hause und gehen den offiziellen Weisungen nach. Die Verantwortlichen des Veranstalters werden am Wochenende offensichtlich erkrankte Personen mit Symptomen wie Fieber, Husten und Schnupfen direkt abweisen. Sollten Sie sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben (in Italien: Lombardei, Piemont und Venetien, Südtirol; sowie China, Südkorea, Iran und Singapur), bitten wir von einem Besuch abzusehen.

Erfassung der Personalien und Datenschutz
Um die Anforderungen der Behörden erfüllen zu können, werden die Personalien aller Besucher aufgenommen. Jeder Besucher muss vor Betreten der Halle seinen Vornamen, Nachnamen sowie Telefonnummer angeben.
Dazu werden am Eingang der Halle entsprechende Listen ausgelegt. Gerne dürfen Sie einen Zettel mit Ihren Personalien mitbringen und bei Betreten der Halle abgeben. Durch die Erfassung kann, wenn nötig, die Ansteckungskette zurückverfolgt werden.
Die erfassten Daten werden vertraulich behandelt. Die Liste wird erst im konkreten Fall an das Gesundheitsamt übermittelt. Sollte es zu keinem bestätigten Fall kommen, muss die Namensliste 4 Wochen nach Veranstaltung vom Veranstalter gelöscht werden. Insoweit steht das Infektionsschutzgesetz über den Belangen des Datenschutzes. Diese Maßnahme muss als erforderlich und angemessen betrachtet werden.

Jan Rhotert für den Vorstand der
SG H2Ku Herrenberg

Mobil: 0160/97211067
email: rhotert.jan@sgh2ku.de

Homepage: www.sgh2ku.de

Sarka Marcikova verlässt die Kuties

Ab in die 1. Bundesliga: Sarka Marcikova verlässt die SG H2Ku Foto: Sippel/eib

Artikel vom 03. März 2020

HERRENBERG (vf). Nach zehn Vertragsverlängerungen vermelden die Zweitliga-Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg den ersten Abgang für die kommende Spielzeit. Rückraumspielerin Sarka Marcikova wird den Verein verlassen und künftig für Erstligist Göppingen auf Torjagd gehen. „Sie hatte sich bei uns sehr gut eingelebt“, weiß Trainer Mike Leibssle, „dennoch freuen wir uns für sie, ein Angebot aus der 1. Bundesliga annehmen zu können.“

Vor der aktuellen Saison war die tschechische Nationalspielerin gemeinsam mit Stefanie Schoeneberg und Szimonetta Toepelt-Gera von den Schwaben Hornets Nellingen ins Gäu gewechselt. Insgesamt erzielte sie bisher 50 Tore für die SG, im Schnitt 2,5 Treffer pro Partie. „Mir ihr verlässt uns eine Spielerin, die auch menschlich toll zu uns gepasst hat“, so Mike Leibssle weiter, „sie wird uns fehlen.“

Auf die Fildern war Marcikova vom polnischen Erstligisten Pogon Baltica Stettin gewechselt. In Tschechien spielte sie sechs Jahre lang bei DHC Sokol Poruba, davor in Zlin. Bei den Frisch-Auf-Frauen sucht sie unter dem langjährigen Trainer Aleksandar Knezevic eine neue Herausforderung. Derzeit steht der Bundesligist auf Rang elf der Tabelle. „Wir wünschen ihr sowohl sportlich, als auch privat alles Gute“, sagt Leibssle. Die H2Ku-Personalplanungen gehen damit in die finale Phase. Mit einigen Alternativen sind die Verantwortlichen derzeit in Gesprächen. „In den nächsten Tagen und Wochen ist vielleicht schon etwas spruchreif“, lässt Leibssle durchblicken.

Guter Einstand für den neuen Trainer der SG H2Ku II

Handball-Württembergliga Frauen: Tim Güthoff holt den ersten Sieg

Die SG H2Ku II hat nach dem Trainerwechsel eine gute Reaktion gezeigt: Laureen Kappus war mit fünf Treffern erfolgreich Foto: TBaur/Archiv

Artikel vom 02. März 2020

HERRENBERG (red). Das ging schnell: vergangenen Mittwoch legte Georg Lorch, Trainer der SG H2Ku Herrenberg II in der Handball-Württembergliga der Frauen, überraschend sein Traineramt nieder. Kurzfristig konnten Tim Güthoff und Vanessa Frey als Übergangslösung bis zum Ende der Saison gefunden werden, die die Mannschaft gemeinsam mit der bisherigen Co-Trainerin Olga Backfisch betreuen werden. Unbeeindruckt von diesen ganzen Unruhen fuhr die Zweitligareserve am Samstag den zehnten Sieg der Saison gegen die SG Ober-/Unterhausen ein. Mit dem 27:19-Sieg hat sie den vierten Platz gefestigt.

Der Trainerwechsel kam dennoch für alle sehr überraschend. Im Zuge der Gespräche zwischen den Verantwortlichen und dem bisherigen Coach bezüglich der kommenden Runde kam es zu unterschiedlichen Auffassungen, was die sportlichen Entwicklungen der Mannschaft angeht. Der Entschluss nach dieser Saison die Zusammenarbeit zu beenden stand fest. „Im weiteren Verlauf hat es dazu geführt, dass Georg Lorch das Vertrauen verloren hat und sein Amt sofort zu Verfügungen gestellt hat“, lässt Abteilungsleiter Ingo Janoch durchblicken, „wir bedanken uns für sein Engagement und seinen Erfolg mit der Mannschaft und wünschen ihm weiterhin alles Gute.“

Gemeinsam mit Team Manager Hubert Holzner wurde mit Tim Güthoff und Vanessa Frey eine schnelle Lösung gefunden. Bereits am Donnerstag leitete der ehemalige Co-Trainer der Zweitliga-Mannschaft das Training. Am Samstag saß er gemeinsam mit Olga Backfisch auf der Bank, Vanessa Frey war gleichzeitig mit der H2Ku-A-Jugend in der Württembergliga in Heiningen unterwegs. „Gegen Ober-/Unterhausen waren die Mädels von Anfang an heiß darauf, eine Reaktion zu zeigen“, berichtet Hubert Holzner.

Mannschaft zeigt trotz zahlreicher Unruhen eine starke Reaktion

Nach einem 1:3-Rückstand vor 100 Zuschauern in der Markweghalle kam die Tormaschinerie ins Rollen. Angeführt von einer starken Michelle Wunschik und Sandra Kussmaul drehten die Herrenbergerinnen mit einem 10:0-Lauf den Spielstand zum 11:3 nach 17 Minuten. „Da passte einfach alles“, freute sich Hubert Holzner, „die Abwehr samt Torhüterin arbeiteten gut zusammen, und mit temporeichen Angriffen kamen wir zum Torerfolg.“ Beim Stand von 14:8 ging es anschließend in die wohlverdiente Halbzeitpause.

Auch nach Wiederanpfiff ließ die SG H2Ku Herrenberg II den Tabellenzehnten kaum zur Entfaltung kommen. Lediglich eine fragwürdige Rote Karte gegen Sandra Kussmaul brachte Mitte der zweiten Hälfte etwas Unruhe ins Spiel. Doch die Gäu-Sieben zog ihr Spiel abgezockt durch und feierte am Ende einen ungefährdeten 27:19-Erfolg.

Am nächsten Wochenende sind die Herrenbergerinnen spielfrei. „Das kommt uns sehr gelegen, so können sich die Mädels an die neue Situation gewöhnen und das Trainerteam in Ruhe arbeiten“, betont Holzner.

SG H2Ku Herrenberg II: Holzner; Gramer (1), Aksoy (2), Kappus (5/davon 1 Siebenmeter), Kühnel, Meyer, Kußmaul (5), Clemence (1), Wunschik (7/2), Maushart (1), Brand (5), Nüßle.