Ständiges Hin und Her beim 25:24 der Kuties

Während die meisten Menschen ihren Sams- tagabend auf der Couch, bei Freunden oder auf einer Party verbrachten, saßen die Zweit- liga-Handballerinnen der SG H2Ku im Bus. Erst um 3 Uhr nachts waren sie zurück in Herrenberg. Was die lange Heimfahrt aus Wuppertal etwas versüßte: der hart erkämpf- te 25:24-Auswärtssieg beim TV Beyeröhde.

Artikel vom 15. September 2019 – 20:48

Von Michael Schwartz

HERRENBERG. „Das war ein ständiges Hin und Her“, kommentierte Kuties-Coach Mike Leibssle. Was auch die Zahlen belegen. Lediglich in drei Phasen führte eines der Teams mit zwei Toren. Die Gäste beim 1:3 durch einen Siebenmeter der von der Linie fehlerfreien Lea Neubrander und beim 21:23 der selben siebenfachen Torschützin, die Hausherrinnen beim 11:9, 12:10 sowie beim 14:12 und 15:13.

Die SG startete nervös. „Wir haben einfach nicht reingefunden“, schüttelte Leibssle den Kopf. „Das waren zu viele Fehler und individuelle Aktionen, dafür haben wir zu wenig mannschaftstaktisch agiert.“ Wenn es doch mal mit einer Auslösehandlung geklappt hat, entstanden gute Angriffe, die allerdings wiederum häufig zu überhastet abgeschlossen wurden. „Wir dürfen deutlich mehr Geduld haben, um breiter zu arbeiten und dann in die Tiefe zu gehen“, so der Coach. Hinzu kam, dass der TVB ordentlich verteidigte und selbe offensive Akzente setzte, was die Herrenbergerinnen verunsicherte.

In der Abwehr wie erwartet oft in Eins-gegen-Eins-Situationen

Mit dem Pausenpfiff fiel das 13:12 für Wuppertal durch die sechsmal erfolgreiche Ramona Ruthenbeck. „In der Abwehr wurden wir oft wie erwartet in Eins-gegen-eins-Situationen verstrickt“, beobachtete Mike Leibssle, der mit der ersten Hälfte nicht zufrieden war: „Da waren wir nur bei 50 bis 60 Prozent von dem, was wir können.“ In Halbzeit zwei trat sein Team „leicht verbessert“ auf, „aber immer noch nicht am Limit“. Luft nach oben war vorhanden.

Beyeröhde legte vom 16:15 bis zum 20:19 immer einen Treffer vor, H2Ku gelang durch Neubrander, Aylin Bok, Szimonetta Toepelt-Gera, Anika Bissel und Sarka Marcikova jeweils der Ausgleich. Danach drehten die Kuties den Spieß um und gingen ihrerseits regelmäßig knapp in Führung. Der Treffer von Marie-Christine Beddies zum 24:25-Endstand war nach 57 Minuten bereits der allerletzte dieses Duells.

Drei weitere Zeigerumdrehungen fielen keine Treffer mehr. „Wir haben uns zum Schluss das Glück auch erkämpft“, freute sich Leibssle, dass seine Kuties sogar in Unterzahl nichts mehr zuließen. Fortuna half auch, als die Schiedsrichter bereits Zeitspiel anzeigten und der Ball nach dem erzwungenen Wurf vom Kopf der Gastgeber-Torhüterin ins Seitenaus sprang, die SG also weiter in Ballbesitz bleiben konnte.

„Das war stark verteidigt“, lobte Leibssle in dieser Phase vor allem seine Defensive, möchte aber das Angriffsverhalten deutlich verbessern: „Wir haben Wuppertal in der Abwehr einfach nicht gefordert. Das sieht man ja daran, dass die gar keine 2-Minuten-Strafen und nur zwei Gelbe Karten hatten.“ Die Heimfahrt im Bus war dennoch recht entspannt: „Am Schluss freuen wir uns einfach über die zwei Auswärtspunkte.“

SG H2Ku Herrenberg: Waldenmaier, Elbert; Beddies (2), Bissel (2), Bok (2), Foth, Hiller (1), Kussmaul (3), Marcikova (2), Neubrander (7/davon 4 Siebenmeter), Schoeneberg, Toepelt-Gera (5), Tuc (1).

Der Spielbericht wird präsentiert von unserem Medienpartner der Kreiszeitung Böblinger Bote

Kuties sind in Wuppertal gefordert

2. Bundesliga-Frauen: SG H2Ku Herrenberg mit erster Auswärtsaufgabe beim TVB Wuppertal 

Nach dem knappen 31:31-Unentschieden zum Saisonauftakt gegen den VfL Waiblingen müssen die Zweitliga-Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg am heutigen Samstag erstmals in fremder Halle antreten (18.45 Uhr, Sporthalle Langerfeld-Buschenburg). Gegner ist der Viertplatzierte der abgelaufenen Runde, der TVB Wuppertal. „Eine individuell sehr anspruchsvolle Mannschaft“, weiß Mike Leibssle, „wir müssen über 60 Minuten wachsam sein, um dort bestehen zu können.“ 

Sandra Kussmaul (SG H2Ku Herrenberg Kuties #5) gegen Aaricia Smits (Waiblingen Tigers #17) SG H2Ku Herrenberg, Handball, Ligaspiel, 07.09.2019, Foto:TBaur/Eibner

Vornehmlich möchte der Coach, dass seine Schützlinge an die erste Halbzeit gegen Waiblingen anknüpfen. Im Derby konnten die Kuties in den ersten 30 Minuten sowohl in der Defensive, als auch im eigenen Angriff überzeugen. „Vor allem in der Abwehr müssen wir ähnlich agieren“, so Leibssle, „man darf sich von den bisherigen Ergebnissen des TVB nicht blenden lassen.“ Die selbsternannten Handballgirls aus dem Bergischen Land sind mit zwei Pflichtspielniederlagen in die neue Spielzeit gestartet. In der ersten Runde des DHB-Pokals mussten sich die Wuppertalerinnen gegen den Ligakonkurrenten aus Kirchhof mit 28:32 geschlagen geben. Am ersten Spieltag setzte es dann eine überraschende Niederlage gegen den Aufsteiger und ehemaligen Deutschen Meister HC Leipzig. „Der HC ist allerdings kein normaler Aufsteiger“, hat Mike Leibssle aus dem Videostudium mitgenommen, „die spielen richtig guten Handball.“  

Zudem mussten die Handballgirls nach der abgelaufenen Saison den Abgang ihrer Top-Shooterin Pia Adams verkraften. Die Rückraumspielerin kehrte zu deren Kooperationspartner TSV Bayer 04 Leverkusen zurück und geht nun in der 1. Liga auf Torjagd. „Der TVB befindet sich derzeit in einer ähnlichen Situation wie wir und sind noch lange nicht an ihrer eigentlichen Leistungsfähigkeit angekommen“, ist sich Leibssle sicher, „es gab einige Veränderungen im Kader, zudem hat mit Dagmara Kowalska eine neue Trainerin übernommen, das braucht eben Zeit.“ 

In Wuppertal tat sich die SG in der Vergangenheit stets sehr schwer, erst einmal konnten die Kuties aus Nordrhein-Westfalen zwei Punkte entführen. Für Mike Leibssle ist jedoch klar: „Wir wollen in unserer Entwicklung den nächsten Schritt gegen und alles in die Waagschale werfen.“ Personell muss das Gäu-Team heute auf Jurate Zilinskaite verzichten, die Litauerin fällt mit einer entzündeten Achillessehne aus. Mit dabei wird dafür erneut Sandra Kussmaul aus der zweiten Mannschaft sein. Die Allrounderin wird nach den Regularien somit zunächst im Bundesliga-Team festgespielt sein und erst nach einer mehrwöchigen Pause wieder bei der Zweiten eingreifen können. 

Lea Neubrander sichert der SG H2Ku einen Punkt in dramatischer Schlussphase

Artikel vom 08. September 2019 – 14:36

Von Vanessa Frey

HERRENBERG. Nur noch eine Sekunde war zwischen der SG H2Ku Herrenberg und dem VfL Waiblingen zu spielen, als Lea Neubrander ihren sechsten Siebenmeter kaltschnäuzig zum 31:31-Endstand einnetzte und die Markweghalle in ein Tollhaus verwandelte. Vorangegangen war diesem Moment ein packendes Derby der 2. Frauen-Bundesliga mit allen Facetten, die der Handball zu bieten hat.

Die Gastgeberinnen beeindruckten phasenweise mit tollen Angriffen, führten kurz nach der Halbzeit mit sieben Toren, ehe sie zwei Minuten vor dem Ende erstmals in Rückstand gerieten. „Wir haben den Zuschauern ein attraktives und spannendes Spiel geboten“, fasste Trainer Mike Leibssle zusammen, „mit der ersten Hälfte war ich sehr zufrieden, in der Schlussphase hat uns die nötige Cleverness gefehlt.“

Die rund 500 Zuschauer kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Gäu-Sieben legte los wie die Feuerwehr und ging nach zehn Minuten durch Neubrander mit 6:2 in Führung. „Meine Mannschaft hat den Charakter des Spiels voll angenommen“, so ein zufriedener Mike Leibssle, „wir wussten um die spielerische Stärke der Waiblingerinnen, standen im Abwehrverbund kompakt und konnten so viele Ballgewinne forcieren.“ Gestützt auf diese Defensivleistung erhöhte Aylin Bok per Gegenstoß auf 9:4 (16.). Doch ganz fehlerlos blieben auch die Kuties nicht. Vier leichtfertige Ballverluste sorgten dafür, dass der VfL den Abstand verkürzen konnte. „In diesen Situationen haben wir die Räume nicht richtig genutzt und die falschen Lösungen gesucht“, ärgerte sich Leibssle. Dennoch gingen seine Schützlinge mit einer komfortablen 17:12-Führung in die Pause.

Nach Wiederanpfiff schien der SG-Express zunächst unaufhaltsam weiterzurollen. Zweimal Neubrander und die ebenfalls stark aufspielende Szimonetta Toepelt-Gera sorgten für das 21:14 nach knapp 35 Minuten. „Uns war aber bewusst, dass Waiblingen nochmals aufs Tempo drücken wird“, so Leibssle, „es galt, unsere Ressourcen gut einzusetzen.“ Knackpunkt waren vier hochkarätige vergebene Chancen nacheinander und die kurze Deckung gegen Lea Neubrander in den letzten 15 Minuten. Der Herrenberger Vorsprung schmolz dahin, bis die Gäste zwei Minuten vor dem Ende sogar mit 30:29 in Führung gingen. Die Schlusssekunden waren an Spannung kaum zu überbieten. „Ich war mir selbst nicht sicher, wie meine Mannschaft auf den Rückstand reagiert“, gab Leibssle zu. Doch er konnte sich auf seine Top-Torschützin verlassen. Mit ihrem 14. Treffer setzte Lea Neubrander den Schlusspunkt unter diese turbulente Partie. „Diese Souveränität muss man in ihrem Alter erstmal haben, das ist nicht selbstverständlich“, lobte Leibssle die 19-Jährige. Und war gleichzeitig hin- und hergerissen: „Ich hätte mir gewünscht, dass wir die hohe Führung ins Ziel bringen, dennoch sind wir immer noch in der Findungsphase.“

SG H2Ku Herrenberg: Waldenmaier, Elbert; Schoeneberg (1), Bissel (1), Kussmaul (2), Tuc (2), Bok (2), Zilinskaite, Foth (2/davon 1 Siebenmeter), Toepelt-Gera (6), Neubrander (14/6), Hiller, Marcikova (1).

Das Spiel der Kuties wurde pärsentiert von unserem Medienpartner Kreiszeitung Böblinger Bote

https://www.krzbb.de/krz_56_111769012-13-_Lea-Neubrander-sichert-der-SG-H2Ku-einen-Punkt-in-dramatischer-Schlussphase.html?archiv=1

Kuties starten mit Derby gegen VfL Waiblingen

HERRENBERG (vf). Für die Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg fällt heute Abend der Startschuss für die neue Zweitliga-Saison 2019/2020. Gleich zum Auftakt dürfen die Kuties den VfL Waiblingen zum württembergischen Duell in der Markweghalle begrüßen (Anpfiff 19.30 Uhr). „Natürlich sind wir alle heiß auf dieses Derby“, blickt Trainer Mike Leibssle voraus, „die Freude auf unser erstes Heimspiel ist groß, meine Spielerinnen sind hochmotiviert.“

Das Pokal-Aus am vergangenen Wochenende gegen den Erstligisten aus Neckarsulm haben die Herrenbergerinnen analysiert und individuell sowie innerhalb der Mannschaft aufgearbeitet. Gerade auf der Leistung der ersten Halbzeit kann die Leibssle-Sieben nach Meinung des Coaches aufbauen: „Da war unsere Defensivarbeit über weite Strecken sehr gut, daran müssen wir auch gegen den VfL Waiblingen anknüpfen.“ Die selbsternannten Tigers reisen mit großen Ambitionen ins Gäu. Nachdem das Team von Nicolaj Andersson die letzte Spielzeit auf Rang sechs beendete, hat sich der VfL mit acht Neuzugängen verstärkt. Bereits in der Vorbereitung konnten die Gäste mit eindrucksvollen Ergebnissen auf sich aufmerksam machen. Auch die SG H2Ku ist im Finale des Skoda-Cups vor zwei Wochen bereits auf die Tigers getroffen und musste sich am Bodensee mit 18:20 geschlagen geben.

„Die Waiblingerinnen sind ein starker Gegner“, weiß Leibssle, „sie forcieren ein unheimliches Tempospiel und ziehen dieses über die komplette Spieldistanz durch.“ Deshalb wird es für seine Schützlinge äußerst wichtig sein, konzentrierte Abschlüsse zu suchen, um einfache Gegenstoßtore zu vermeiden. „Darauf muss der Fokus liegen“, so Leibssle, „gleichzeitig muss das Rückzugsverhalten passen, das hat letzte Woche im Pokal noch nicht funktioniert.“ Der Reutlinger sieht den Schlüssel zum Erfolg gegen den VfL in der Temposteuerung: „Wir müssen den Takt angeben und dem Spiel so unseren Stempel aufdrücken.“

Neuzugang Laura Waldenmaier trifft gleich auf ihren alten Verein

In der letzten Saison schienen die Kuties das richtige Rezept fürs Lokalderby gefunden zu haben, denn beide Partien konnten sie für sich entscheiden. Neuzugang Laura Waldenmaier stand damals noch auf der Gegenseite im Tor, jetzt wird sie erstmals in einem Pflichtspiel auf ihre ehemaligen Mitspielerinnen treffen. Die SG kann auf einen vollen Kader bauen. Sandra Kussmaul wird als Alternative für beide Außenpositionen ebenfalls an Bord sein. „Wir können aus dem Vollen schöpfen, somit ist alles für ein spannendes Derby angerichtet“, schmunzelt ein optimistischer Mike Leibssle.

Der Vorbericht zum Spiel gegen Waiblingen wird präsentiert von unserem Medienpartner Kreiszeitung Böblinger
Bote.

https://www.krzbb.de/krz_56_111768276-13-_Kuties-starten-mit-Derby-gegen-VfL-Waiblingen.html

KADERVORSTELLUNG DER KUTIES 19/20

Weiter geht es mit der Vorstellung von Marie, Szimonetta und Saskia!

Mit Marie Beddies (22) stellen wir euch eine weitere Rückraumspielerin vor, die bereits seit einigen Jahren Teil der Kuties ist. Aktuell arbeitet sie noch hart an ihrem Comeback nach ihrem Kreuzbandriss im Januar, doch schon bald wird Marie wieder auf der Rückraummitte herumwirbeln und den Gegner zur Verzweiflung bringen. Maries Erwartungen an die neue Saison: „Ich wünsche mir eine erfolgreiche und verletzungsfrei Runde, in der ich mich persönlich weiterentwickel.”

Unser Neuzugang Szimonetta Toepelt-Gera (15) wird als Linkshänderin vorallem im rechten Rückraum für Torgefahr sorgen, aber auch hin und wieder auf Rechtsaußen zu finden sein. 
Szimi kommt von den Schwaben Hornets Ostfildern und verfügt bereits über reichlich Erstligaerfahrung. 
Herzlich Willkommen bei den Kuties liebe Szimi!Szimis Erwartungen an die neue Saison: „Mein Ziel ist es mit der Mannschaft so viele Spiele wie möglich zu gewinnen und eine Platzierung unter den Top 5 am Ende der Saison zu erreichen😊.”

Auch auf der rechten Außenbahn haben wir einen neuen Flügelflitzer. Saskia Hiller (19) kommt vom TSV Wolfschlugen ins Gäu und verabschiedete sich dort als beste Torschützin und mit der Meisterschaft in der BWOL. 
Allerdings hat unsere Sasi ebenfalls reichlich Erfahrung in der 2. und 3. Bundesliga und weiß daher wie der Hase läuft. 
Vorallem natürlich wenn es um die Planung der Abschlussfahrt geht 🤪. Auch sie heißen wir herzlich Willkommen bei den Kuties. Sasis Erwartungen an die neue Saison: „ Meine Ewartungen an die neue Saison sind, dass alle verletzungsfrei bleiben und sich das Team weiterentwickelt.“

DAS NAGOLDER UNTERNEHMEN ANGELS IST NEUER PREMIUM-PARTNER DER KUTIES

❗️ SPONSOREN-NEWS ❗️

Nagold, 31.8.2019

Die Reinhold Fleckenstein Jeanswear GmbH, Nagold, ist mit der Marke ANGELS neuer Sponsor der 1. Frauenmannschaft der SG H2Ku Herrenberg in 2. Handball-Bundesliga.

ANGELS hat seit der Gründung 1980 in Nagold eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben. Aus der Idee, Hosen zu designen und zu produzieren, die „ein Geschenk des Himmels für Frauen sind“, ist ein wirtschaftlich starkes, erfolgreiches Unternehmen mit Kernkompetenz Denim geworden. Der ANGELS Look ist selbstverständlich, modisch, lässig und natürlich.

„One Size Fits All Angels” ist die neuste ANGELS Innovation. Erstmals präsentiert im Oktober 2018 hat diese Jeans in Windeseile alle Herzen erobert. Einzigartig dabei:
Eine Größe passt allen von 36-44.

Mit dem Sponsoring-Engagement der SG H2Kuties
unterstreicht ANGELS seine jahrzehntelange Verbundenheit zur Region.

„Wir freuen uns darüber, ein so erfolgreiches und gleichermaßen sympathisches Team wie die KUTIES aus unserer Nachbarschaft zu unterstützen und die Mannschaft auf ihrem Weg durch die 2. Bundesliga zu begleiten“, sagt Enrico Tomassini, Geschäftsführer ANGELS.

„Außerdem sind wir sicher, die KUTIES machen nicht nur auf dem Spielfeld eine tolle Figur, sondern auch in unseren ANGELS Kollektionen“, ergänzt Enrico Tomassini.

„Wir freuen uns und sind stolz, dass wir mit dem Unternehmen ANGELS einen Partner aus der Region für die Region gewinnen konnten, der für Werte wie Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit einsteht, die auch für unsere SG H2Ku ein Markenzeichen sind.“ äußert sich Abteilungs-leiter Ingo Janoch.

Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Nach der Pause haben die Kuties nichts mehr entgegenzusetzen

In der ersten Runde des DHB-Pokals mussten sich die Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg am Samstagabend in der Markweghalle deutlich mit 25:35 gegen die klassenhöhere Neckarsulmer Sport-Union aus der 1. Bundesliga geschlagen geben.

Artikel vom 01. September 2019 – 12:30

Von Vanessa Frey

HERRENBERG. In der ersten Hälfte hielten die Schützlinge von Trainer Mike Leibssle noch gut mit, führten in den ersten zehn Minuten gar mit zwei Tore. Doch ein mangelhaftes Überzahlspiel und ein deutlicher Einbruch in der zweiten Halbzeit besiegelten schlussendlich die deutliche Niederlage. „Wir bekommen in Hälfte zwei zwölf Gegenstoß-Tore“, haderte Leibssle, „im Angriff haben wir viel zu überhastet agiert, das haben die Gäste gnadenlos ausgenutzt.“

Die Kuties starten gut in das erste Pflichtspiel der Saison vor rund 200 Zuschauern. Zweimal Kerstin Foth und ein Treffer von Lea Neubrander sorgten für eine 3:1-Führung nach sieben Minuten. Doch die Mannschaft von Gäste-Trainer Pascal Morgant steigerte sich im weiteren Verlauf zunehmend und ging in der 15. Minute erstmals mit 6:5 in Führung. „Mit unserem Abwehr- und Rückzugsverhalten war ich in dieser Phase dennoch sehr zufrieden“, erklärte Leibssle, „wir haben lediglich drei Treffer aus dem Positionsangriff heraus bekommen, das haben wir klasse verteidigt.“ Als die Neckarsulmerinnen anschließend zwei Zeitstrafen kassierten, keimte im SG-Lager die Hoffnung auf eine erneute Führung auf. Doch weit gefehlt, denn die Kuties ließen jegliche Effektivität in der Überzahl vermissen. „Wir haben in der Vorwärtsbewegung einfach zu viele Bälle weggeworfen und postwendend schnelle Gegentore kassiert“, so der H2Ku-Trainer. Die Folge war ein 12:15-Rückstand zur Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff erhöhten die Gäste die Schlagzahl und schraubten das Ergebnis innerhalb von vier Minuten auf 20:13 nach oben. Ermöglicht hatten dies erneut die vielen Ballverluste der Gastgeberinnen. „Meine Spielerinnen haben viel zu überhastet agiert, wir haben die Sport-Union förmlich zum Tempospiel eingeladen“, schüttelte Leibssle nur den Kopf. Gleichzeitig spielte der Erstligist seine körperliche Überlegenheit gnadenlos aus. „Genau das wollte ich sehen, bei unserem Trainingsaufwand von elf bis zwölf Einheiten pro Woche muss ein Unterschied sichtbar sein“, freute sich Morgant. Sein Pendant auf der anderen Seite sah indes auch positive Ansätze bei seinen Kuties: „Alle eingesetzten Spielerinnen haben sich am Ende in die Torschützenliste eingetragen, auch das Zusammenspiel mit dem Kreis hat gut funktioniert.“ Neuzugang Stefanie Schoeneberg markierte mit zwei Treffern den Endstand zum 25:35.

Nach dem Pokal-Aus kann sich das Gäu-Team nun voll und ganz auf den Ligastart konzentrieren. „Es wird eine ganz intensive Woche werden“, ließ Leibssle durchblicken, „der Fokus liegt voll auf Waiblingen, wir werden alles daransetzen, im Derby Paroli zu bieten.“ Los geht’s am Samstag um 19.30 Uhr in der Markweghalle.

SG H2Ku Herrenberg: Waldenmaier, Elbert; Schoeneberg (4), Bissel (1), Tuc (3), Bok (2), Zilinskaite (1), Foth (4/davon 2 Siebenmeter), Toepelt-Gera (1), Wunschik, Neubrander (5/2), Hiller (1), Marcikova (1).

https://www.krzbb.de/krz_56_111765779-13-_Nach-der-Pause-haben-die-Kuties-nichts-mehr-entgegenzusetzen.html

Kuties müssen mit den Kräften eher haushalten

Für die Zweitliga-Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg ist die Vorbereitung schon wieder Geschichte. Am Samstag um 19.30 Uhr wird die neue Runde in der heimischen Markweghalle angepfiffen. Gegner in der ersten Runde des DHB-Pokals ist Erstligist Neckarsulmer Sportunion.

Artikel vom 30. August 2019 – 13:42

Von Vanessa Frey

HERRENBERG. „Wir sehen diese Partie als zusätzliche Möglichkeit, unsere Entwicklung weiter zu fördern“, lässt Kuties-Coach Mike Leibssle durchblicken.

Nach Ende der vergangenen Spielzeit gab es im Gäu einen großen Umbruch. Sechs neue Spielerinnen wurden verpflichtet und mussten in kürzester Zeit integriert werden. Mit Szimonetta Toepelt-Gera, Sarka Marcikova und Stefanie Schoeneberg kamen gleich drei erfahrenen Erstliga-Spielerinnen vom TV Nellingen. „Wir haben in der Vorbereitung schon gute Ansätze gezeigt“, schildert Leibssle, „aber natürlich müssen wir in den kommenden Wochen weiter an den Automatismen arbeiten.“

Im DHB-Pokal will der Reutlinger vor allem in Sachen Abwehrsystem weiterkommen. Personell wird er dabei eher vorsichtig mit den Kräften seiner Spielerinnen haushalten müssen. Szimonetta Toepelt-Gera fällt mit einer genähten Platzwunde aus, bei Jurate Zilinskaite wird aufgrund einer Achillessehnenentzündung kurzfristig über einen Einsatz entschieden. „Und Carolin Tuc möchten wir nach ihrem Kreuzbandriss noch nicht überfordern“, so Leibssle über die Personalsituation, „somit haben wir im Rückraum einen Engpass.“ Als Verstärkung wird dafür Michelle Wunschik den Kader ergänzen. Nach dem Aufstieg in die 3. Liga mit der SG Schozach-Bottwartal ist Wunschik ins Gäu zurückgekehrt und hält sich bereits große Teile der Vorbereitung im Training der Kuties fit.

Auch die Neckarsulmer Sportunion hat einige personelle Wechsel hinter sich. Bereits vor drei Wochen trafen die beiden Mannschaften aufeinander, dabei mussten sich die Kuties in Neckarsulm knapp mit 29:30 geschlagen geben. „Das hat jedoch keine Bedeutung mehr“, weiß Mike Leibssle, „die Sportunion wird nach diesem Spiel enorme Fortschritte gemacht haben.“ Deshalb sieht er die Favoritenrolle eindeutig auf Seiten der Gäste. „Falls sich uns eine Chance bieten sollte, werden wir sie dennoch nutzen und im Hinblick auf den Zweitliga-Start in einer Woche Selbstvertrauen tanken“. Zum Auftakt treffen die Kuties dann im Derby auf den VfL Waiblingen.

Kadervorstellung der Kuties 19/20

Weiter geht es mit der Kadervorstellung.

Mit Jurate Zilinskaite (9) haben wir eine weitere Nationalspielerin im Team. Jurate spielt seit vielen Jahren für die Litauische-Nationalmannschaft und geht bereits in die zweite Saison als Kutie. Sie wird uns im Rückraum unterstützen und vor allem im Mittelblock für Stabilität sorgen. 
Jurates Erwartungen an die neue Saison: „ Ich wünsche mir jede Menge Spaß auf und neben dem Feld und dass wir jede Aufgabe schaffen können.“

Unsere nächste Spielerin wird auch dieses Jahr unsere Mannschaft als Kapitän auf das Spielfeld führen. Kerstin Foth (11) ist bereits seit vielen Jahren Teil der Mannschaft und wird ihre Fähigkeiten auf allen Rückraumpositionen zeigen. Außerdem spielt sie eine wichtige Rolle im Mittelblock unserer Abwehr. Mit ihrer Musik sorgt sie abseits des Spielfelds immer für gute Stimmung. 
Kerstins Erwartungen an die neue Saison: „Neue Saison- neues Glück- neue Herausforderung und weniger Verletzungspech! Lasst uns gemeinsam die Markweghalle zum Kochen bringen!

Carolin Tuc (7) wird uns, nach überstandener Knieverletzung in der Vorsaison, wieder im Rückraum unterstützen und vorallem auf der RM Position für Furore sorgen. Auch in ihrer 3. Saison als Kutie kann sie als erfahrende Erst-und Zweitligaspielerin immer wieder wichtige Akzente setzen.Caros Erwartungen an die neue Saison: „Ich wünsche mir dass wir Kuties weiterhin auf und neben dem Feld eine Einheit sind, verletzungsfrei bleiben und uns durch unermüdlichen Kampfgeist, Leidenschaft und Hingabe am Ende mit einem guten Tabellenplatz belohnen.“

Viel zu ängstlich bei der Saisoneröffnung

Die Zweitliga-Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg haben kurz vor ihrem Pflichtspielauftakt am kommenden Wochenende mit der ersten Runde im DHB-Pokal gleich zwei Testspiele absolviert. Inklusive der offiziellen Saisoneröffnung am Markweg.

Artikel vom 25. August 2019, von Vanessa Frey, Kreiszeitung Böblinger Bote

HERRENBERG. Am Freitag war Erstligist TuS Metzingen in der Herrenberger Markweghalle zu Gast. Das 34:20-Endergebnis für die selbsternannten Tussies fiel dabei nach dem Geschmack von SG-Trainer Mike Leibssle ein wenig zu hoch aus: „Wir hatten gute Phasen im Spiel, haben es aber am Ende schleifen lassen, das darf uns während der Saison nicht passieren.“

Carolin Tuc (SG H2Ku Herrenberg Kuties #7) TusSies Metzingen, Handball, HBF, Vorbereitung, 23.08.2019, Foto:TBaur/Eibner

Zum offiziellen Saisonauftakt der Kuties fanden auch viele treue Anhänger aus dem Ermstal ihren Weg in die Markweghalle. Mike Leibssle selbst hat eine lange Metzinger Vergangenheit und freute sich auf das Duell gegen seine ehemalige Trainerkollegin Edina Rott. Allerdings verschlief seine Mannschaft den Start komplett. „Wir haben viel zu ängstlich begonnen“, haderte er, „der Respekt vor der Abwehr der Tussies war einfach zu groß.“ Hinzu kam, dass sich Neuzugang Szimonetta Toepelt-Gera gleich im zweiten Angriff nach einem Zusammenprall eine Platzwunde am Kinn zuzog und direkt den Weg ins Krankenhaus antreten musste. „Das war natürlich bitter für uns, sie wurde mit drei Stichen genäht. Wann sie uns wieder zu Verfügung steht, bleibt abzuwarten“, schüttelte Leibssle den Kopf.

Die Folge war ein deutlicher 1:6-Rückstand nach zehn Minuten gegen den Gast aus dem Oberhaus. Im Anschluss fand die Gäu-Sieben besser ins Spiel und konnte vor allem über den Kreis Akzente setzten. „Das hat gut funktioniert, auch Lea Neubrander verschaffte uns mit vielen Aktionen wieder Aufwind.“ Carolin Tuc wurde nach langer Verletzungspause (Kreuzbandriss) mehrere Minuten eingesetzt und hinterließ dabei ebenfalls einen guten Eindruck. „Selbstverständlich haben wir hier und da noch Abstimmungsprobleme“, analysierte Mike Leibssle, „die werden wir aber auch in den

Tuc und Zilinskaite scheiden beim Sieg in Pforzheim verletzt aus

nächsten Wochen noch haben, da müssen wir konsequent dran arbeiten.“ Die abgezockten Metzingerinnen wussten die Fehler der Kuties knallhart zu nutzen und schraubten das Ergebnis am Ende auf 34:20. „Aber auch aus dieser Partie konnten wir viele Lehren ziehen“, so der SG-Trainer.

Gleich am nächsten Tag stand für die SG der Test gegen die TG 88 Pforzheim auf dem Programm. Beim Drittligisten setzten sich die Kuties deutlich mit 40:22 (19:11) Toren durch. „Wir haben eine stabile Defensive gestellt und ein gutes Tempo aufgezogen“, freute sich Mike Leibssle über das Erfolgserlebnis. Einzige Wermutstropfen: Carolin Tuc (Platzwunde am Auge) und Jurate Zilinskaite (Achillessehne) mussten während des Spiels verletzt vom Feld. „Zusammengefasst war es ein kollektiv positiver Auftritt von uns und ein guter letzter Test vor dem ersten Pflichtspiel.“

Am kommenden Samstag starten die Kuties in der ersten Runde des DHB-Pokals gegen die Neckarsulmer Sport-Union. Anpfiff ist um 19.30 Uhr in der Markweghalle Herrenberg.

https://www.krzbb.de/krz_56_111762511-13-_Viel-zu-aengstlich-bei-der-Saisoneroeffnung.html